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Posts mit dem Label "Lernen & Üben" werden angezeigt.

Benny Greb: Effektives Üben für Musiker (Buchbesprechung)

Ich habe endlich das Benny Greb Buch "Effektives Üben für Musiker" gelesen. Lange habe ich es vor mir her geschoben. Ich habe schon so viele Bücher übers Üben gelesen, was soll da schon groß neues drin stehen? Ich mache es kurz und knapp: Das Buch ist fantastisch und eine wahre Goldgrube an Übetipps! Ich wünschte, ich hätte dieses Buch schon als Jugendlicher gehabt!!! Es gibt Tipps und Erklärungen zu allen möglichen Bereichen die Musik betreffend, wie etwa die ewige Frage "WAS soll ich üben?", er gibt Tipps im Umgang mit Frust & Fehlern, erklärt seine Ansichten zu "Time Management", hat Übe-Strategien im Angebot und vieles, vieles mehr. Aus so ziemlich jedem Winkel wurde das Thema Üben beleuchtet und ich glaube wirklich, im Buch findet jeder etwas, was ihm helfen kann. Egal ob Anfänger oder erfahrener Hase, jeder kann von Bennys Wissen profitieren. Sofern man denn seine Tipps auch wirklich umsetzt. ;-) Hier ein paar Sachen, die ich persönlich mitgenomm...

Lern mehr Akkorde (...und werde jeden Tag ein bisschen besser dadurch!)

Es ist eigentlich kein großes Geheimnis: Um besser zu werden, muss man Dinge üben, die man (noch) nicht kann . Es ist so simpel. Wenn du dich täglich mit Dingen auseinandersetzt, die neu für dich sind, die dir schwer fallen, die volle Konzentration von dir verlangen, wirst du besser. Nicht sofort, aber über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Du musst nur dran bleiben. Der Beginn Als du angefangen hast, Gitarre zu lernen, hat dir wahrscheinlich irgendjemand einen Akkord gezeigt, E-Moll (oder was auch immer). Und zuerst fühlten sich deine Finger ganz komisch auf dem Griffbrett an. Es war vielleicht unangenehm, die Fingerspitzen so fest gegen die Saiten und das Griffbrett zu drücken. Es tat ein bisschen weh. Der Akkord klang nicht gleich richtig, weil du ein paar Saiten nicht zum klingen gebracht hast oder durch einen falschen Winkel der Hand die Leersaiten abgedämpft hast. Doch du hast es immer wieder versucht und nach ein paar Tagen (oder vielleicht auch etwas länger)... ...klang auf...

10 Gründe, warum du nicht besser wirst auf der Gitarre

Es ist immer die gleiche Geschichte: Du willst es unbedingt und du bist sicher, dass mehr in dir steckt. Mit jedem neuen Buch oder Online-Kurs versprichst du dir, dass jetzt alles anders werden wird. Ab nun wird richtig geübt, bis die Finger bluten! Koste es, was es wolle! Doch selbst die neue, teure Gitarre hat - nach anfänglich heißer Liebe - nicht dazu geführt, dass du das Instrument länger in den Händen hälst. Geschweige denn besser spielst. Du bist frustriert, weil du seit Jahren einfach nicht weiter kommst. Hier sind 10 Gründe, warum du nicht besser wirst auf der Gitarre. 1. Zuviel Material Ein paar Minuten Tonleitern wiederholen, dann die Arpeggios geübt. Notenlesen nicht vergessen, dann an der Technik gefeilt. Du weißt gar nicht, wie du Zeit für alles finden sollst. Und gleichzeitig stresst dich der Gedanke, wie viele Fingersätze, Tonarten und Akkorde es noch zu lernen gibt...  Mein Lehrer hat mal zu mir gesagt: "Die Menschen können nicht kauen, weil sie zuv...

Warum ich Tonleitern lerne & Skalen üben

Die einen hassen es, die anderen machen nix anderes: Skalen üben . Was ich von Tonleitern halte und warum ich sie überhaupt übe, erkläre ich meinem neuen Video auf YouTube. Die Fingersätze von Tonleitern zu lernen hat mehrere Vorteile: 1. Du verbesserst deine Griffbrett-Orientierung 2. Jede Tonleiter, Skala und jeder Modus hat einen eigenen Klang-Charakter, den du in deiner Musik - einem Werkzeug gleich - einsetzen kannst. 3. Jeder Fingersatz besitzt durch seinen Aufbau einzigartige Klangmöglichkeiten. 4. Du trainierst deine Technik. 5. Geübte Tonleitern bieten dir einen Rahmen, innerhalb dem du dich beim Improvisieren sicher bewegen kannst. Schau dir das Video auf YouTube an , um meine persönliche Geschichte beim Erlernen von Tonleitern zu erfahren.

Wie Akkordstudie schreiben? Kreativ sein mit Hotel California

Warum lohnt es sich, selbst eine Akkordstudie zu schreiben? Probieren geht über Studieren. Das Prinzip ist dabei denkbar simpel: Anstatt abstrakte musiktheoretische Grundsätze zu pauken und die Musik anderer Leute auswendig zu lernen, soll der Schüler sich selbst versuchen. Dabei muss er vorhandenes Wissen aktiv abfragen und stellt sich im besten Fall selbst ein paar interessante Fragen zum Thema. Man könnte dieses Fragen jetzt auch Wissenslücken nennen - das mache ich aber eher ungern, denn das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass der Schüler jetzt selbständig oder in Zusammenarbeit mit einem Lehrer die Antworten auf diese Fragen finden soll. Die Lernforschung nennt das Ganze dann Exploratives Lernen. Beim aktiven Erforschen und durch eigenes Entdecken, durch gefundene Probleme und ausprobieren möglicher Lösungen soll die Neugier geweckt, der Geist geöffnet und das Lernen um ein vielfaches erleichtern. Gehirn gerechtes Lernen nannte das Vera F. Birkenbihl [1] . Und das ...