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Posts mit dem Label "Akkorde" werden angezeigt.

Lern mehr Akkorde (...und werde jeden Tag ein bisschen besser dadurch!)

Es ist eigentlich kein großes Geheimnis: Um besser zu werden, muss man Dinge üben, die man (noch) nicht kann . Es ist so simpel. Wenn du dich täglich mit Dingen auseinandersetzt, die neu für dich sind, die dir schwer fallen, die volle Konzentration von dir verlangen, wirst du besser. Nicht sofort, aber über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Du musst nur dran bleiben. Der Beginn Als du angefangen hast, Gitarre zu lernen, hat dir wahrscheinlich irgendjemand einen Akkord gezeigt, E-Moll (oder was auch immer). Und zuerst fühlten sich deine Finger ganz komisch auf dem Griffbrett an. Es war vielleicht unangenehm, die Fingerspitzen so fest gegen die Saiten und das Griffbrett zu drücken. Es tat ein bisschen weh. Der Akkord klang nicht gleich richtig, weil du ein paar Saiten nicht zum klingen gebracht hast oder durch einen falschen Winkel der Hand die Leersaiten abgedämpft hast. Doch du hast es immer wieder versucht und nach ein paar Tagen (oder vielleicht auch etwas länger)... ...klang auf...

Wie Akkordstudie schreiben? Kreativ sein mit Hotel California

Warum lohnt es sich, selbst eine Akkordstudie zu schreiben? Probieren geht über Studieren. Das Prinzip ist dabei denkbar simpel: Anstatt abstrakte musiktheoretische Grundsätze zu pauken und die Musik anderer Leute auswendig zu lernen, soll der Schüler sich selbst versuchen. Dabei muss er vorhandenes Wissen aktiv abfragen und stellt sich im besten Fall selbst ein paar interessante Fragen zum Thema. Man könnte dieses Fragen jetzt auch Wissenslücken nennen - das mache ich aber eher ungern, denn das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass der Schüler jetzt selbständig oder in Zusammenarbeit mit einem Lehrer die Antworten auf diese Fragen finden soll. Die Lernforschung nennt das Ganze dann Exploratives Lernen. Beim aktiven Erforschen und durch eigenes Entdecken, durch gefundene Probleme und ausprobieren möglicher Lösungen soll die Neugier geweckt, der Geist geöffnet und das Lernen um ein vielfaches erleichtern. Gehirn gerechtes Lernen nannte das Vera F. Birkenbihl [1] . Und das ...

Hybrid- & Fingerpicking-Übung: Sailing On Open Chords

In Beispiel 1 habe ich dir ein kleines Zupfmuster [1]  aufgeschrieben. Ich spiele es mit Hybrid Picking, also mit Plektrum und Finger. Du kannst es aber auch ohne Plektrum nur den Finger spielen. Beispiel 1 Da mich das Üben der immer gleichen Sache ziemlich schnell langweilt, habe ich eine kleine Akkordvariation auf Grundlage des Rod Steward Klassikers „Sailing“ geschrieben. Die keine Etüde bekommt durch den Einsatz offener Seiten und erweiterter Akkorde einen sehr modernen Klang. Ich würde empfehlen, zuerst die Griffwechsel zu üben. Wenn das funktioniert, spielst du das Zupfmuster dazu. Beachte vor allem den Dm7/9 Akkord im 13. Takt, der ist etwas ungewöhnlich: Hier musst du mit dem Zeigefinger einen Barré über die d-, g- und b-Saite auf eine Art und Weise greifen, dass die hohe e-Saite nicht berührt wird und frei klingen kann (siehe Bild). Sollte der Akkord gar nicht für dich funktionieren, kannst du z.B. auch einen Standard-Moll-Neuner ohne Leersaiten geifen (X-5-3...